Such dir einen Job – Teil 5 Das Praktikum


Das komplette Kapitel  auf dem neuen Blog https://suchdireinenjob.wordpress.com/2015/05/20/kapitel-5-das-praktikum/

Auszug:

Chef: ” Zwischen uns ist alles klar. Sie sollten ja nur noch mal zur Gesichtskontrolle herkommen, ha ha. Nein, im Ernst wir haben da jetzt so viele Leute da unten, dass wir einfach wissen wollen mit wem wir das zu tun haben. Aber sie wollen ja auch arbeiten.”

Bewerber: “Na logisch.”

Chef: “Ja, das sieht man ihnen auch an. Einer der arbeiten will. Ich geb ihnen dann mal den Praktikumsvertrag mit und dann kann das losgehen.”

Bewerber: “Ja super, wie sieht es denn mit Geld aus?”

Chef: “Da mach dir mal keine Sorgen. Ihr kriegt bei uns auch was zu Essen, und,ey, na klar müsst ihr nicht umsonst arbeiten, da darf bloß auf keinen Fall das Arbeitsamt etwas von erfahren,Weißt wie das läuft, kennst die ja auch vom Amt, ha ha ha.”

Bewerber: “Wenn man zwei Jahre arbeitslos war, dann ist das ja ne geile Sache. Ruckzuck wieder Arbeit.”

Chef: ” Das ist denn nach dem Praktikum mit Sicherheit auch kein Problem wegen einem Festvertrag. Die sechs Wochen Praktikum sind nur um abzuchecken ob du ins Team passt.He, da bin ich mir aber auch ganz sicher, dass du fest eingestellt wirst, du bist ja auch einer der arbeiten will, nä.”

……

Such dir einen Job Teil 3 ein paar Monate vor Hartz 4

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Ein paar Monate bevor uns Hartz4 offiziell eingeführt wurde, waren Arbeitsamt uns Sozialamt noch getrennt. Das Sozialamt Hamburg hat Arbeitssuchende Hilfeempfänger an Zeitarbeitsfirmen vermittelt die Dumpinglöhne gezahlt haben. Diese Zeitarbeitsfirmen haben nach dem Tarif “Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personal-Service-Agenturen” gezahlt, mittlerweile ist das illegal.  http://www.zeit.de/wirtschaft/2009-12/urteil-zeitarbeit-dumpinglohn

In dieser Zeit spielt die Story, passiert ist das ganze tatsächlich in einer Zeitarbeitsfirma in der Hamburger Innenstadt. Es handelt sich nicht um Satire, der folgende Dialog hat so stattgefunden.

Ich: “Guten Tag das Sozialamt schickt mich. Ich soll mich hier bewerben.”

DZ (Disponentin Zeitarbeit): “Ich kenn sie doch.”

Ich: “Bitte?”

DZ: “Sie haben sich doch hier schon mal beworben.”

Ich: “Nicht das ich wüsste.”

DZ: “Doch, doch! Ich hab ein gutes Gedächnis, sie waren schon mal hier, da bin ich mir sicher.”

Ich: “Ich bin zum ersten Mal hier wirklich.”

DZ: “Na ja, was suchen sie denn für einen Job?”

Ich: “Ich würde gerne in einer Poststelle arbeiten, da hätte ich Erfahrung, das steht auch in meinem Lebenslauf.”

DZ: “Was ist das denn überhaupt für ein Lebenslauf? Hier ein bisschen studiert, da ein bisschen selbstständig.”

Ich: “Na ja, ich habe einen Gesellenbrief als Friseur, kann wegen einem Unfall den Beruf aber nicht mehr vernünftig ausüben. Im Lager hab ich auch schon gearbeitet und habe Erfahrung mit Niederflurfahrzeugen.”

DZ: “Das ist hier kein Wunschkonzert! Sie müssen jeden Job annehmen! Denn wenn sie nicht das tun was wir sagen, dann ruf ich beim Sozialamt an und ihnen werden 30% gekürzt!”

Ich: “Wie viel verdient man denn hier pro Stunde?”

DZ: “6 Euro und 1 Cent die Stunde.”

Ich: “Der normale Zeitarbeitstarif liegt bei 7 Euro und ein Cent.”

DZ: “Den Tarif kenne ich nicht. Was soll das für ein Tarif sein? Ich kenn nur unseren Tarif.”

Ich: “Das war doch sogar grad in der Presse mit dem Zeitarbeitstraif. Ich bis vor ein paar Tagen selbst noch für diesen Tarif gearbeitet.”

DZ: “Nein das glaub ich ihnen nicht was sie da erzählen.”

Ich: “6 Euro und ein Cent ist wenig, gibt es Zuschläge? Und wie viel hat man netto im Monat?”

DZ: ” 750 Euro im Monat.”

Ich: “Das sind 200 Euro unter der Armutsgrenze und ich hab ne Familie zu ernähren. Was für Jobs haben sie denn?”

DZ: “Sie müssen Scheiße schieben so mit Gummistiefel und Schaufel und so.”

Ich: “…..was?… und wo?”

DZ: “Irgendwo außerhalb von Hamburg, aber 3 Stunden Fahrzeit am Tag müssen sie akzeptieren.”

Ich: “Sponsoren sie die Fahrkarten?”

DZ: “Wenn sie drei Monate hier gearbeitet haben bekommen sie eine HVV-Profi Karte für 53 Euro.”

Ich: “Ich soll also für weniger als 700 Euro 40 Stunden die Woche arbeiten? Da müsste ich zusätzlich Sozialhilfe beantragen um auf ein Existenzminimum von 1200 Euro zu kommen, denn ich habe eine Familie zu ernähren, und wenn ich nicht das tue was sie sagen dann rufen sie beim Sozialamt an und sorgen dafür das 30% gekürzt werden. Ich denke ich werde mir lieber einen Job suchen wo ich wenigstens 900 Euro verdiene, das ist nämlich möglich bei dem normalen Zeitarbeitstarif.”

DZ: ” ACH SO EINER SIND SIE!”

Ich: “Bitte?”

DZ: “Meine Mitarbeiter kommen alle sehr gut mit 750 Euro aus

Ich: “Ach…”

DZ: “Wenn sie mein Jonangebot ablehnen dann ruf ich beim Sozialamt an und sage das sie Arbeit verweigern dann werden ihnen 30% gekürzt.”

Ich: “Ich lehne nicht ab. Wenn ich nichts besseres finde komme ich gerne auf ihr Angebot zurück.”

DZ: “Dann haben wir aber keinen Job mehr für sie.”

Mir wurden dann tatsächlich wegen dieser Zeitarbeitsfirma für 3 monate 30% gekürzt, obwohl ich nach einem Monat selbst einen Job gefunden hatte.

Such dir einen Job – Teil 2 Das allererste Bewerbungsgespräch

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Einige werden es kennen: Das Bewerbungstraining vom Jobcenter. Ich selbst war bei diesen Veranstaltungen auch schon dabei. Um solchen Bewerbungstrainings den richtigen Wert beizumessen, verweise ich auf mein erstes Bewerbungsgespräch überhaupt, es hat stattgefunden in Hamburg im Jahre 1986 in einer Druckerei in Barmbek.

In der Schule hatte man schon halbwegs vermittelt bekommen wie so ein Bewerbungsgespräch ablaufen würde, also ging ich recht unbefangen zu dem Vorstellungstermin in jener Druckerei. Lange warten musste ich nicht und wurde direkt zum “Chef”  geführt, in ein relativ grosses Büro mit Fenstern welche einen Blick direkt in die  Druckerei  erlaubten.

Das Gespräch begann wie erwartet, ich legte mein Zeugnis vor, erklärte meinen Berufswunsch und dann, so als ob es das normalste der Welt wäre, hob der Chef seinen linken Fuß auf den Schreibtisch und fing an seine Fußnägel mit einer Nagelschere zu bearbeiten. Lustig flogen die Fußnägelfragmente durch den Raum, dabei verlief das Bewerbungsgespräch völlig normal weiter.

Über 20 jahre später während einem Bewerbungstraining vom Jobcenter habe ich dann tatsächlich jemanden getroffen der exact das gleiche in dieser gruseligen Druckerei in Hamburg Barmbek erlebt hat.

Es ist klar das wir ein Bewerbungstraining vom Jobcenter mit dieser Vorgeschichte nicht wirklich ernst nehmen konnten.

Kopfschmerzen wegen #hhbue

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Es war unglaublich tiefniveauig in der Hamburger Bürgerschaft. Es verursachte mir körperliche Schmerzen, diesem offensichtlichen DUMMFICK zuzuhören. Und damit meine ich   ALLE Parteien die heute ihren Senf zum Betreuungsgeld im Rathaus abgelassen haben.

Um diesen subtil perfiden Schlag in die Fresse der Intelligenz sämtlicher Hamburger so wirklich zu verstehen, bleibt mir keine andere Wahl als es durch SATIRE zu entschlüsseln:

Rot-Rot-Grünes Mischwesen:

“Das Betreuungsgeld muss abgeschafft werden sonst lernen die Kinder kein Deutsch. Wegen dem Betreuungsgeld kommen die Kinder nicht in den Kindergarten/Kita/Krippe die Kinder müssen in den Kindergarten/Kita/Krippe sonst verblöden die völlig weil die Eltern zu dumm sind Kinder zu erziehen und ausserdem sollen ja BEIDE Eltern umbedingt arbeiten gehen, weil die Eltern ja sonst Asoziale Subjekte sind.Die sollen verdammt nochmal KOHLE ranschaffen und konsumieren!!!”

Darauf ich so: “Ja, äh … dann gibt es also weder Erziehungsgeld noch Elterngeld oder Betreungsgeld mehr, oder wie oder was, dann ist das also eine abgekaterte Sparmaßnahme.”

Darauf das CDU Pfostenwesen :”Hihihihihihihi.”

Rot-Rot-Grünes Mischwesen: “Ja ne, wenn das Betreuungsgeld abgeschafft wurde, dann schaffen wir es vielleicht das Geld in bessere Kitas zu stecken.”

Darauf ich so: “Natürlich- “vielleicht” wird das Geld dann in Kitas oder schulen gesteckt, vielleicht aber auch nicht.Wir sehen ja alle wie hier in Hamburg aus einer “Inklusion” eine Sparmaßnahme wurde, zu Lasten aller Kinder, Eltern und Lehrer,”

Das CDU Pfostenwesen :”Hihihihihihihi.”

Rot-Rot-Grünes Mischwesen: “Ach natürlich, der Patriarch  will die Frau wieder zurück an den Herd zwingen.”

Darauf ich so: “Was bist du denn für ein voreingenommenes affektiertes Arschloch. Ich bin seit zehn Jahren Hausmann, meine Frau verdient das Geld, und ich bin weiß Gott nicht der einzige Hausmann in Hamburg!”

Das CDU Pfostenwesen :”Hihihihihihihi.”

Rot-Rot-Grünes Mischwesen: “Das Betreuungsgeld muss abgeschafft werden sonst lernen die Kinder kein Deutsch. Wegen dem Betreuungsgeld kommen die Kinder nicht in den Kindergarten/Kita/Krippe die Kinder müssen in den Kindergarten/Kita/Krippe sonst verblöden die völlig weil die Eltern zu dumm sind Kinder zu erziehen und ausserdem …..”

Darauf ich so, den Braten riechend: “Was seid ihr bloß für Kanalratten! Für ne Sparmaßnahme würdet ihr das Gebiss eurer Oma auf dem Schwarzmarkt verticken, oder was? Ihr selbst habt uns doch erklärt das die Qualität der Kitas/Kindergärten/Krippen in Hamburg KATASTROPHAL ist, und dahin sollen die Kinder der hamburger kommen, in UNTERFINANZIERTE Verwahrungsanstalten für (klein) Kinder, darum soll das Betreuungsgeld abgeschafft werden?”

Das CDU Pfostenwesen :”Hihihihihihihi.”

Rot-Rot-Grünes Mischwesen: “Das Betreuungsgeld muss abgeschafft werden sonst lernen die Kinder kein Deutsch. Wegen dem Betreuungsgeld kommen die Kinder nicht in den Kindergarten/Kita/Krippe die Kinder müssen in den Kindergarten/Kita/Krippe sonst verblöden die völlig weil die Eltern zu dumm sind Kinder zu erziehen und ausserdem …..”

Ich so, mittlerweile verzweifelt: “Warum seid ihr nicht ehrlich und sagt: Betreuungsgeld kostet dem Staat zuviel Geld, wir brauchen Kampfdrohnen für Olympia die sind teuer und irgendwoher muss die Kohle ja kommen.”

Das CDU Pfostenwesen :”Hihihihihihihi.”

Rot-Rot-Grünes Mischwesen: “Das Betreuungsgeld muss abgeschafft werden sonst lernen die Kinder kein Deutsch. Wegen dem Betreuungsgeld kommen die Kinder nicht in den Kindergarten/Kita/Krippe die Kinder müssen in den Kindergarten/Kita/Krippe sonst verblöden die völlig weil die Eltern zu dumm sind Kinder zu erziehen und ausserdem …..”

p.s:

Niedrige Wahlbeteiligung in Hamburg ….

ACH WAS! Statt Wahlkabinen gibt es Pappkartons auf Tischen, die Stimmzettel wirft man dann in umfunktionierte Mülltonnen, das läuft seit ein paar Wahlen so in Hamburg und es schreckt die Wähler ab, man fühlt sich im Wahllokal einfach verarscht.

Such dir einen Job – Teil 1 Die Büroeröffnung

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Wenn in einem Stellenangebot steht:

Büroneueröffnung

suchen 30 Mitarbeiter

Dann ist das unseriös, dann lassen sie besser die Finger davon. Ich werde ihnen beschreiben was sie bei solch einem Stellenangebot erwartet, sie werden denken es handelt sich um Satire oder das ganze hat nicht in Germany stattgefunden, doch ich versichere ihnen die folgende Geschichte ist mir  tatsächlich passiert, in Hamburg.

Nachdem man 100 Bewerbungen verschickt hat und 100 Absagen kassiert hat, klammert man sich an jeden Strohhalm, jedes noch so merkwürdige Stellenangebot wird als Silberstreif am Horizont betrachtet. Ich rief bei dieser Büroeröffnung an und sollte gleich am nächsten Tag zum Vorstellungsgespräch, wer schon mal arbeitslos war oder gerade ist kennt das Gefühl der nervösen Freude wenn es tatsächlich mal zu einem Vorstellungsgepräch kommt. Das Vorstellungsgespräch verlief dann sehr schnell, auf übliche gezielte Fragen zur Art des Beschäftigungsverhältnis wurde mit einem “Ich muss jetzt in die Mittagspause” geantwortet.

Am nächsten Tag sollte ich erscheinen und einmal “Probearbeiten”, mit 15 anderen Neuen wartete ich auf den “Arbeitsbeginn” und wir mussten während des wartens Formulare mit unseren Daten ausfüllen, dann kam noch mal der “Chef” und erzählte uns das von uns 16 Bewerbern nur einer genommen werden kann, wir sollten also “unser Bestes geben”, und das war in dem Fall tatsächlich Geld, denn wir mussten aus eigener Tasche Fahrgeld für Bus und Bahn bezahlen, für unseren ersten Arbeitstag als “Berater für Kunden”. “Wie jetzt?” dachte ich noch, dann wurde ich einem “Festangestellten” zugestellt und wir tingelten zur nächsten Bushaltestelle.

Irgendwo hinter Jenfeld in einer Hochhaussiedlung spuckte uns nach einstündiger Fahrt der Bus aus. Dummerweise hatte ich keine Wanderschuhe an sondern Büroschuhe mit Ledersohlen welche nach diesem Tag ziemlich abgewetzt waren, denn wir wanderten den ganzen Tag durch diese Hochhaussiedlung und klingelten an jeder Haustür.

“Was ist das denn für ein merkwürdiger Job.” dachte ich noch, bis mir dann bitter klar wurde das es sich nicht um einen richtigen Job handelte sondern man war soetwas wie ein ungebetener Staubsaugervertreter, der ungefragt an fremden Haustüren klingelt. bloß das Staubsaugervertreter nicht so dreist Lügen in die Gegensprechanlage der Haustür einer Hochhaussiedlung, irgendwo am Arsch der Heide in Hamburg, sprechen.

Der mir zugeteilte “Festangestellte” klingelte an Haustüren und wenn aus der Gegensprechanlage gefragt wurde wer da denn ist wurde gelogen “Wir kommen von der Telefongesellschaft es geht um die Festnetzkabel.” es ging einzig und allein darum in das  Haus zu kommen um dann von Wohnungstür zu Wohnungstür zu gehen und sich durchzuklingeln.

“Guten Tag wir kommen von XXX, zahlen sie mehr als XXX Euro für ihren Telefon oder Handyvertrag  wir können ihnen einen günstigeren Vertrag für nur XXX Euro anbieten und dann können sie sofort anfangen und nur noch sparen.” Das war der Text der unzählige Male bei dieser Wanderung durch die Hochhaushügel an jeder Haustür aufgesagt wurde.

Der “Festangestellte” prahlte mit den 2000 € netto die man ja theoretisch locker im Monat verdienen könnte, man muss ja nur von Haustür zu Haustür gehen klingeln und seinen einstudierten Text aufsagen, so einfach hätte er ja noch nie Geld verdient, zwar noch keine 2000€ aber das wird schon, versuchte er mir und sich selbst einzureden.

Am nächsten Tag wurde es erst wirklich interessant, in einem grösseren Raum jener “Firma” standen sich sämtliche “Festangestellte” in zweier Grüppchen gegenüber und sagten diesen Text auf,

“Guten Tag wir kommen von XXX, zahlen sie mehr als XXX Euro für ihren Telefon oder Handyvertrag  wir können ihnen einen günstigeren Vertrag für nur XXX Euro anbieten und dann können sie sofort anfangen und nur noch sparen.”

als ob es das monotone Morgengebetsritual in einem Kloster wäre. Es ist ja nicht so das dieser Text besonders lang oder schwer wäre, nein, es ist tatsächlich ein Gebet, dachte ich noch, da trat ein wahrhaftiger Prediger auf. Die 40 Leute in dem Raum bildeten einen Halbkreis und der Guru eroberte aus der Mitte heraus unsere duümmlichen naiven Herzen, mit einem Text wie aus einem schlechten High-School Film aus den achtzigern.

“Ich war genauso wie ihr an meinem ersten Tag in dieser Firma, ich erinnere mich genau…” Der Guru strahlte jeden von uns persönlich in die Seele. “…. ich las diese Anzeige und dachte: Was? 30 Mitarbeiter für Büroneueröffnung gesucht, das kann doch nicht seriös sein.” Für diese einfache Tatsache erntete er tatsächlich ein paar Lacher, es war wohl auch sein Lispeln was ihn als “Guru” so “menschlich” wirken ließ. “Ich bin dann genau wir ihr alle, doch hingefahren weil ich neugierig war und an dem Tag ja nichts besseres vorhatte.” Wir nickten zustimmend denn das was er uns sagte entsprach der Wahrheit.

“So macht man das als Verkäufer: entlocke am Anfang des Verkaufsgesprächs 3 mal mit Fakten ein zustimmendes – Ja – aus dem Mund des Kunden dann hast du ihn an der Angel.” Dachte ich noch, doch dann legte der Guru noch einen Zahn zu:

“Wisst ihr, eins kann ich euch versichern: Hier ist niemand böse, ja, wir sind alle nett hier.” Dabei schaute er freundlich ernst, wie ein Mitschnacker in manch dunkler Gasse seine Beute anlockt,  in die Runde. “Doch seht mich an! Ich bin jetzt Filialleiter! FILIALLEITER! Andere arbeiten für mich! Und ich bin erst seit ZWEI Jahren dabei! Filialleiter, das kann jeder von euch werden,ja, wirklich. Meine Mutter wollte das am Anfang auch nicht glauben das ich Filialleiter werde, nach nur 2 Jahren. FILIALLEITER, hat sie gesagt, Junge lüg mich nicht an, hat sie gesagt, Filialleiter kann man doch nur werden wenn man Studiert hat….” Und wieder erntete er Lacher, er hat sein Publikum im Sack, dieser Schleimer, dachte ich noch doch jener “Guru” konnte diese bizarre Show tatsächlich steigern, auf ein Level das mir bis dahin völlig unbekannt war. Der “Guru” kam zum Schlussgebet:

(Laut) Wer ist sexy?” Darauf die ganze Gruppe im Chor “Wir sind sexy!” -“Und wie sexy?” -Alle im Chor “SUPERSEXY!” Und das ganze nochmal:   “Wer ist sexy?”- “Wir sind sexy!” -“Und wie sexy?” -“SUPERSEXY!” und ein drittes Mal:

“Wer ist sexy?”- “Wir sind sexy!” -“Und wie sexy?” -“SUPERSEXY!”

Es ist wohl klar das ich am nächsten Tag nicht mehr zu dieser Vertretersekte gefahren bin, denn es ist ist ganz einfach so:

I’m too sexy for this job

Germanwings und die Folgen für unsere Gesellschaft

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Nehmen wir einfach mal an, dass die Selbstmordvorwürfe gegen den Co-Piloten stimmen. Betrachten wir diese Suizid These/Theorie als korrekt, so werden Fragen wach, die besser weitergeschlafen hätten.

Wir haben eine Depression einer  Person die zum Tod von 150 Menschen geführt hat. Das bedeutet, es könnte jederzeit wieder passieren. Ein depressiver Kampfpilot der Bundeswehr knallt in ein Atomkraftwek, ein depressiver Busfahrer fährt gegen eine Wand, ein depressiver Wissenschaftler setzt ein tödliches Virus frei und so weiter und so fort.

Bundeswehr und Depression:

Neue Studie zu Belastungsstörungen – Viele deutsche Soldaten sind psychisch krank

Burn-out, Bundeswehrverband warnt vor Überlastung der Soldaten   

http://www.zeit.de/karriere/2011-10/bundeswehr-burnout

Für einen Supergau braucht es nur einen derpressiven Kampfpiloten.

Das ist das fatale an der “Co-Pilot hat Depression und tötet 150 Menschen” Theorie, sie erzeugt Unsicherheit und wirft Fragen auf, Fargen auf die eine Bundeswehr oder ein AKW Betreiber absolut keinen Bock haben.

Blockupy auf Twitter

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Da freute sich aber jemand über die Auschreitungen in Frankfurt

Das warf natürlich Fragen auf

Dann schaltete sich sogar Kahrs ein

Und da witterte Carsten Ovens ein Gelegenheit

Fazit: In diesem “Gespräch” mit Ovens und Mühlenkamp, beide CDU, wird eine Sache ganz klar:

 https://twitter.com/cherubimu/status/578179417043795968

Tatort – Schwarzseher

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Dieser Tatort wurde in einer Paralleldimension gedreht, einer Dimension wo Satire alles, aber auch wirklich alles darf.

Tatort

Til Schweiger als BeitragSSerVICE SonderKommissar Horst Agathe Zornbeule.

Gaststar Günter Jauch als “der Mentalistiker”.

Inhalt:

“Ein Sonder Einsatz Kommando vom Beitragsservice treibt Schwarzseher und Rundfunkgebührenbeitragsverweigerer in Lager zusammen. Einem Schwazseher gelingt die Flucht nach Moskau. BeitragSSerVICE SonderKommissar Horst Agathe Zornbeule ( lässig gespielt von Til Schweiger) wird undercover nach Moskau geschickt um die Rundfunkgebühren von dem Schwarzseher einzutreiben. In Moskau angekommen trifft Kommissar Zornbeule auf den Mentalistiker (subtil von Günter Jauch gespielt), zusammen gelingt es Zornbeule und Jauch den Schwarzseher aufzuspüren und es kommt zu einem spektakulärem Kampf  zwischen Zornbeule und Putin. In einem Kleinlaster gelingt die Flucht, mit dem gefesseltem Schwarzseher im Gepäck, zurück nach Deutschland. Doch die Lage hat sich verändert, Thomas Gottschalk hat gestanden noch nie in seinem Leben Rundfunkgebühren bezahlt zu haben. Es kommt zu einem inneren Konflikt bei Jauch. Thomas Gottschalk kündigt an eine CD mit weiteren prominenten Rundfunkgebührenverweigerern zu veröffentlichen. Til Schweiger taucht auf in den Dateien der CD auf, es kommt zum inneren Konflikt bei Zornbeule……”

So endet der Tatort nach nur 55 Minuten. Im Abspann wird erklärt das der Tatort nicht fertiggestellt wurde weil der Regisseur auch noch nie in seinem Leben Rundfunkgebühren gezahlt hat. Er befindet sich seit dem in einer Einzelzelle in Bayern in einer Irrenanstalt.

 

Das hat System

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Der wichtigste Satz in diesem ganzen Beitragsservice / GEZ -Dschungel ist dieser:

“Versäumen Sie wichtige Fristen oder stellen falsche Anträge bei falschen Institutionen, kann auch ein ursprünglich rechtswidriger Beitragsbescheid unanfechtbar werden.”

Ein Zitat von Rechtsanwalt Matthias Schulz gefunden auf Anwalt.de :

http://www.anwalt.de/rechtstipps/beitragsbescheid-festsetzungsbescheid-des-beitragsservice-vormals-gez-erhalten-was-tun_065042.html

Darauf basiert das ganze System:

-Beitragsservice verschickt Mahnung

– Empfänger der Mahnung beweist via Einschreiben keine Gebühren zahlen zu müssen ( Gründe z.B.: Hartz 4 Befreiung, Wohnungslosigkeit und andere)

-Beitragsservice verschickt Mahnung, und ignoriert das Antwortschreiben des Abgemahnten

– Empfänger der Mahnung beweist via Einschreiben keine Gebühren zahlen zu müssen

– Beitragsservice schickt Festsetzungsbescheid und bezeichnet das als Titel, dann kommt der Gerichtsvollzieher mit einem “Titel” und will pfänden.

 

– WIderspruch oder Klageerhebung, ist der einzige Ausweg, erfordert Fachwissen und bedeutet Kosten. Geld das ein Hartz4 Empfänger / Aufstocker / Mindestlöhner  nicht hat, Fachwissen für das man Jura studiert haben muss.

– Und so wird ein ursprünglich rechtswidriger Beitragsbescheid vom Beitragsservice (GEZ) unanfechtbar werden.

Beispiel:  “Offenbar versucht der Beitragsservice, auf diesem Wege tatsächlich nicht berechtigte Beitragsforderungen durchzusetzen.”

http://sozialberatung-kiel.de/2014/08/27/zur-ruckwirkenden-befreiung-vom-rundfunkbeitrag/

So funktioniert die fiese Masche. Meiner Meinung nach könnte es sich dabei  vielleicht um so etwas wie Prozessbetrug handeln, und zwar in einer Dimension die politische Auswirkungen haben könnte. Es geht um tausende Fälle, die so ähnlich sind wie diese:

http://www.akademie.de/wissen/rundfunkbeitrag-gebuehrenbefreiung

https://cherubimu.wordpress.com/2015/03/09/beitragsservice-von-ard-zdf-und-deutschlandradio-wollen-rundfunkgebuhr-von-einem-wohnungslosen/

http://www.heise.de/tp/news/GEZ-will-Geld-von-Obdachlosen-2030059.html

http://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/trotz-befreiung-hartz-iv-empfaenger-soll-rundfunkgebuehren-nachzahlen-3275591.html

 

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